Rhylthar Rezension: Scarab of Death (D&D 5E)

Mit Erlaubnis vom Tanelorn-User Rhylthar, stelle ich hier nach und nach seine Abenteuer-Rezensionen vor. Für Feedback zu seinen Rezis folgt dem Link zum Tanelorn-Forum.

Klappentext:
A young noble is found dead a block away from Nabulee’s Bazaar of the Extraordinary. Everything suggests that Nabulee was neglectful and left his scarab of death unattended, which ultimately led to the death of the noble. But how did the cursed broach find its way out of Nabulee’s impenetrable vault in the first place? And why doesn’t Nabulee remember taking it out? Will the characters solve this mystery before the noble’s vengeful father has Nabulee beheaded?

Mein Eindruck:
„Scarab of Death“ ist ein 30-seitiges Abenteuer für D&D 5E von Goblin Stone, die auch die beiden in meinen Augen hervorragenden Abenteuer Banquet of the Damned und „The Chapel on the Cliffs“ herausgebracht haben. Vom Artwork und Aufmachung muss es sich vor Original-WotC-Werken nicht verstecken, das ist schon sehr gute Qualität.

Bei diesem Abenteuer handelt es sich um ein investigatives Abenteuer in Waterdeep für Charaktere der Stufe 10…und da müssen wir erstmal einen kleinen Exkurs machen, für nicht D&D-Kenner. In der Regel funktionieren nämlich genau solche Abenteuer in D&D nicht (gut), da entweder die Charaktere über so viel Magie verfügen, dass das investigative Element eigentlich total ausgehebelt wird oder aber die Magie wird vom Abenteuer relativ platt ausgeschaltet, was häufig sehr gezwungen wirkt.

Natürlich muss sich auch „Scarab of Death“ einiger Kunstgriffe bedienen, allerdings macht es das so, dass es für mich durchaus plausibel wirkt. Das Abenteuer lebt dementsprechend von den Nachforschungen und der Konversation der Charaktere mit NSC; auch mal erfrischend anders, denn Kampfencounter sind sehr sehr rar. Aufgrund der Kürze des Abenteuers ist keine all zu große Story dahinter, aber (es ist schließlich Waterdeep) man kann es entweder als Sidetrek nutzen oder aber, durch die Verwicklung Adliger in das Geschehen, auch als Teil einer Waterdeep-Kampagne. Auch der Auftraggeber kann ja, falls er das Abenteuer überlebt, durchaus ein nützlicher Verbündeter für die Zukunft sein; welche Gruppe wünscht sich nicht einen Händler magischer Gegenstände als dankbaren Ansprechpartner?

Nochmal zusammengefasst:
Kurzes Detektivabenteuer mit viel Rollenspiel und weniger Kampf, netter Story in toller Umgebung. Artwork, Layout und Karten passen…$3.95 pdf.

Fazit: Daumen hoch

Zu Rhylthars Rezension im Tanelorn-Forum

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